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Eier und Cholesterin
2009-10-06 Dr. Ancel Keys, der Vater der Mittelmeer-Diät, sagte in der Zeitschrift »Eating Well« (Ausgabe vom März/April 1997): »Es gibt absolut keine Verbindung zwischen Cholesterin im Essen und Cholesterin im Blut. Keine. Und das haben wir schon immer gewusst...« Eier senken sogar den Cholesterinspiegel. Eine Studie der Amerikanischen Krebsgesellschaft ergab, dass Menschen, die regelmäßig Eier essen, weniger Herzinfarkte und Schlaganfälle bekommen, als jene, die auf Eier verzichten (siehe auch: cholesterin.pdf - weil sie automatisch weniger KH und erhitzte Stärke essen). Was hat die Angst vor Eiern eigentlich ausgelöst? Alles geht auf eine einzige Studie zurück: Das US-Institut für Getreide, eine Lobbyorganisation der Agrarindustrie, führte 1940 eine Untersuchung zu Eiern und Cholesterin durch. Die Ergebnisse waren korrekt, nicht aber das untersuchte Material: Die Studie wurde mit Trockenei, d. h. getrocknetem Eigelb durchgeführt und das enthält ausgesprochen schädliches, oxidiertes Cholesterin.
Eier sind ein supernahrhaftes Produkt zu einem denkbar
günstigen Preis. Bio-Eier sind ein
erschwinglicher Luxus und Omega-3 Eier sind ebenfalls sehr zu empfehlen; die Hühner wurden mit Zusätzen von
Algen oder Leinsamen ernährt, um den Gehalt an Omega-3 Fettsäuren im
Eidotter zu erhöhen. Eier enthalten obendrein die wichtigen
schwefelhaltigen Aminosäuren Methionin und Cystein, das Denken wird
angeregt!
(Auszug aus dem Buch:
"Living Low-Carb. Leben ohne Kohlenhydrate.
Die Langzeitanwendung kohlenhydratarmer Diäten" Fran McCullough). Colpo, Anthony "Der große Cholesterin-Schwindel. Warum alles, was man Ihnen über Cholesterin, Diät und Herzinfarkt erzählt hat, falsch ist!" Kopp-Verlag: 2009; ISBN: 978-3-938 516 850
Ketose oder Ketoazidose? Ein großer Unterschied! Immer wieder warnen Ärzte und auch Ernährungswissenschaftler vor einer Ketoazidose. Diese bedrohe jeden, der sich kohlenhydratarm ernähre. Selbst namhafte Ökotrophologen verbreiten diesen Unfug. Doch was ist nun eigentlich der Unterschied zwischen der Ketose und der Ketoazidose? Fangen wir einmal bei der letzteren an. Unter einer Ketoazidose (acid >>Übersäuerung) wird eine gefährliche Stoffwechselentgleisung vor allem bei Diabetes vom Typ l bezeichnet. Dazu kommt es aufgrund des Insulinmangels bei Kranken (wohlgemerkt) - eine solche ist wirklich gefährlich, zu dieser Übersäuerung in Zellen und ... kommt es aber nicht bei Ketariern. Hauptgrund für die Entgleisung mit dem Insulin ist die übliche moderne Ernährung. Sie basiert auf Kohlenhydraten, aus denen Glukose, also Zucker gewonnen wird. Das Insulin macht es erst möglich, den Zucker aus dem Blut zur Energiegewinnung aufzunehmen. Ohne Insulin kann die Energie von den Körperzellen nicht genutzt werden. Bei Diabetes l aber wird kaum noch Insulin produziert. Der Zucker schwimmt ungenutzt im Blut herum, kann nicht vom Körper verwendet werden. Es kommt zu einem schnellen und rasanten Anstieg des Blutzuckerspiegels, einer Hyperglykämie. Der Körper verliert Flüssigkeit, Blutsalze und trocknet aus. Die Folgen können Herz-Kreislauf-Probleme und Bewusstseinsstörungen bis hin zum Koma sein. Dieser Zustand wird schnell lebensbedrohlich.
Eine Ketose ist etwas völlig anderes. Wer die Kohlenhydrate auf maximal 6 Brot-Einheiten pro
Tag
reduziert, stellt seinen Stoffwechsel von einer Energiequelle auf eine
andere um, so wie einen Benzinmotor auf Dieselbetrieb. Statt von KH lebt der
Mensch nun hauptsächlich von Keton-Körpern aus der Fettverwertung. Das ist
sogar wesentlich gesünder, als der heute übliche hohe Konsum von KH. Man könnte Kohlenhydrate als Turbobenzin und Ketone als Diesel bezeichnen. Die Umstellung auf Ketone zur Energiegewinnung kann einige Zeit dauern. Das ist bei jedem unterschiedlich. In dieser Zeit (ein bis drei Wochen) können Menschen Probleme bekommen. Kopfschmerzen oder Müdigkeit, Schwäche oder Schlappheit. Da der Körper die neue Energiequelle erst entdecken und verwenden muss, sind diese Umstellungserscheinungen völlig normal, ab da hat man dank der Ketone vor allem einen Ausdauervorteil und einen viel ausgeglicheneren Insulinspiegel. So wie der Kohlenhydratstoffwechsel für Schnelligkeit sorgt, sorgt die Ketose für Ausdauer. Sportler können plötzlich doppelt so lange laufen oder Radfahren, dabei bekommen sie meistens nicht einmal Muskelkater. Viele Menschen berichten, dass sie viel weniger schlafen müssen und andere fühlen sich insgesamt besser. Eine Ketose ist somit auch für Diabetiker ein wünschenswerter Zustand. Die einzige Gemeinsamkeit von Ketose und Ketoazidose ist das verstärkte Vorkommen von Ketonkörpern im Blut. In beiden Fällen entstehen sie aus einem Mangel an Kohlenhydraten als Energiebasis. Doch bei der Ketoazidose ist dieser Mangel durch fehlendes Insulin verschuldet. Da der Diabetiker keines hat, kann er die vorhandenen Kohlenhydrate nicht nutzen. Seine Mahlzeit ist gewissermaßen dicht in Folie eingeschweißt und er hat nichts, um durch die Verpackung an seine Nahrung zu kommen. Sie ist aber dennoch da. Der Kühlschrank füllt sich und bald passt nichts mehr hinein, um im Bild zu bleiben. Dennoch verhungert man vor dem gefüllten Schrank. Hätte man Insulin - also ein spitzes Messer oder eine Schere für die Verpackung - könnte man die Nahrung essen. Stattdessen bildet der Körper mit Hilfe der Leber nun in seiner Not Ketone, um eine Alternative bereit zu stellen. Eine kluge Entscheidung, die dem Diabetiker so aber auf die Schnelle nichts bringt, da sein Blutzuckergehalt im Körper deshalb nicht sinkt. Und auch die Verwendung von Ketonen muss geübt sein. Verzichtet ein Diabetiker also von vornherein in seiner Nahrung auf Kohlenhydrate, kommt er erst gar nicht in diese Schwierigkeit. Er muss kein Insulin bereitstellen, das die Kohlenhydrate verwertet, sondern setzt Stattdessen auf den Fettstoffwechsel. Statt in eine Ketoazidose kommt er in eine Ketose. Ein völlig normaler Stoffwechsel. In der DDR war das übriqens normal verbreitetes Allgemeinwissen. Das lag daran, dass es damals dort nicht so viel Insulin gab, wie heutzutage. Ärzte stellten ihre Patienten (in der DDR) also von vornherein auf eine kohlenhydratarme Ernährung um, damit der Körper kein Insulin verwenden musste, das die Bauchspeicheldrüse nicht mehr produzieren konnte, das also hätte durch Tabletten oder Spritzen zugeführt werden müssen. Diese Zeiten mit Insulin-Spritzen-Mangel sind vorbei. Im Sinne des Diabetikers muss man sagen, leider. Denn der immer öfter zu hörende Rat "doch nur genügend Insulin zu spritzen" nützt vor allem der Pharmaindustrie, nicht der Gesundheit. Doch zurück zur Ketose. Warum nun bezeichnen viele Mediziner und Ernährungswissenschaftler den Fettstoffwechsel, der vermutlich bei unseren Vorfahren in der Jäger- und Sammlerzeit der einzig übliche war, als so gefährlich?
Hier werden wieder einmal Symptome mit der
Ursache durcheinander gebracht. Werden bei
einem Diabetiker verstärkt Ketonkörper gemessen, ist das ein Zeichen
dafür, dass sein Körper auf die "Not-Energie" zurückgreift. Das wiederum
könnte bedeuten, er hat zu wenig Insulin, zu viel Zucker im Blut und
landet nun vielleicht bald im Koma, wegen einer Ketoazidose. Jeder Arzt
denkt zuerst an diese Möglichkeit. Im Begriff Ketoazidose steckt allerdings neben dem Wort Ketone auch das Wort Azidose (Übersäuerung), womit ausgedrückt werden soll, dass der Körper durch zu viele Ketone übersäuert. Bis heute ist allerdings unklar, welcher ph-Wert tatsächlich empfehlenswert ist und wonach sich eine Empfehlung richtet. Zu befürchten ist hier eine ähnlich pauschale Festlegung wie bei den Cholesterinwerten, die getroffen wurde, ohne die Zusammenhänge tatsächlich zu durchschauen. (Auszug aus dem Buch von Monika Berger-Lenz „Wir haben das Hungern satt. LowCarb-ABC Antwortbuch zu Atkins-Diät“ www.ketario.de ).
Reinigungsreaktionen - Entgiftungsvorgänge bei Nahrungsumstellung:
Genau so wie beim Beginn von Fastentagen mit nur Wasser, beginnt der
Körper mit der Ausscheidung von Ablagerungen, eingelagerten Giften, usw.
sobald auf eine geringer belastende Diät umgestellt wird. Das kann
einige Zeit lang zu Müdigkeit und ... führen. Bei Umstellung auf eine Low-Carb-Diät
muss sich der Blutzuckerspiegel erst einpendeln - und das
kann er nicht, wenn immer wieder mit zu vielen KH dazwischen gefunkt
wird. Es ist wichtig, dauerhaft in Ketose zu bleiben. Das kann durch "Ketostick"
Stäbchen aus der Apotheke überprüft werden. Siehe: gesund2.htm
Schaub,
Stefan "Gesunde Nahrung für Kinder und Eltern.
Zappelphilipp, Pummelchen..." Die kohlenhydrat- und säurearme
Ernährung.
(Das Buch ist für jeden
nützlich,
nicht nur für Eltern und Kinder) 174 Seiten; Pro Salute: 2009;
ISBN: 978-3-907 547 113
Schaub-Institut-Bücher
ders.:
"Die gute Figur"
Neue Auflage
erscheint im Oktober 2009 Schaub-Institut-Bücher
Cordain, Loren "Das Paläo-Prinzip der gesunden Ernährung im Ausdauersport" 350 Seiten; Sportwelt Verlag: September 2009, 3941297007; ISBN: 978-3941297005; 23,4 x 16,3 x 2,8 cm Thema: Low-Carb Coy, Dr. Johannes "Die neue Anti-Krebs-Ernährung. Wie Sie das Krebs-Gen stoppen" 208 pag, Gräfe & Unzer: Sept. 2009; 23x17cm; ISBN: 978-3 833 816 635 (Kohlenhydrate nähren den Tumor - Heilung durch Low-Carb)
Lutz, Dr. med. Wolfgang „Leben
ohne Brot.
Grundlagen der kohlenhydratarmen Ernährung“
16. Auflage 2007;
ISBN: 978-3887601003. 259
Seiten
(Pflichtlektüre; Lutz ist Pionier der
Low-Carb-Bewegung; heute 97 Jahre alt, obwohl er 40 Jahre sündigte)
Seifert, Dr. Siegfried "Ernährung ... Länger und aktiver leben mit endorphin - bilanzierter ketogener Ernährung" ISBN: 978-3831112678; Seifert zeigt Auswege aus Fehlern der Atkins-Diät durch die Endorphin-Bilanz: www.ketarier.de
Kwasniewski,
Jan "Optimal essen"
(kohlenhydratarm wie Lutz! und leichter zum Lesen)
http://www.wgp.com.pl/?id_j=de Worm, Dr. Nicolai „Syndrom X oder: Ein Mammut auf den Teller. Mit Steinzeitdiät aus der Wohlstandsfalle" Das metabolische Syndrom! 7. überarbeitete Auflage: 2008; 280 Seiten; ISBN: 978-3927372238 (Pflichtlektüre; Kult-Buch: Wissenschaftlich klar gegen Vegetarismus. LOGI-Methode geht nach GLYX) Die LOGI-Methode in: Lexikon Wikipedia Gonder, Ulrike "Fett! Über fette Lügen und mehrfach ungesättigte Versprechungen" Hirzel, Stuttgart: 2004; ISBN: 3-7776-1292-8; 232 Seiten http://www.ernaehrgesund.de/profil/profil.html (die Kohlenhydrate sind der Bösewicht) McCullough, Fran "Leben ohne Kohlenhydrate. Die Langzeitanwendung kohlenhydratarmer Diäten" deutsch, 136 Seiten, Novagenics-Verlag, Arnsberg: 2004; (engl. "Living Low-Carb", New York: 2000)
Mohler, Hermann "Die Cholesterin-Neurose. Der Standpunkt des
Ernährungswissenschaftlers" 1982 Ravnskov, Uffe /Udo Pollmer "Mythos Cholesterin" Hirzel, Stuttgart: 2004; ISBN: 3777611816 Hartenbach, Dr. med. Walter „Die Cholesterinlüge, das Märchen vom bösen Cholesterin“ München: 2002 Bruker, M. O. / Ilse Gutjahr "Cholesterin - Der lebensnotwendige Stoff" emu-Verlag, Lahnstein: 72004 Colpo, Anthony "Der große Cholesterin-Schwindel. Warum alles, was man Ihnen über Cholesterin, Diät und Herzinfarkt erzählt hat, falsch ist!" Kopp-Verlag: 2009; ISBN: 978-3-938 516 850
Impfen? Über den Sinn und Unsinn von Impfungen.
Die Antigen-Antikörper-Theorie - von Beginn an "geschönt" Weil schulmedizinisch Immunität gleichgesetzt wird mit dem Vorhandensein von spezifischen Antikörpern im Blut, reduziert sich die Betrachtungsweise auf einen vollkommen materialistischen Denkansatz, welcher das gezielte künstliche Aufbauen von Antikörpern sowie das ständige Bekämpfen von Mikroben im Akutfall nahe legt. Doch unser Immunsystem ist weitaus komplexer! Es lässt sich niemals auf eine rein materielle Komponente reduzieren wie auf das bloße Vorhandensein der einen oder anderen Antikörperkonzentration; dies erweist sich als zu einfach und darüber hinaus auch als falsch! Erinnert sei in diesem Zusammenhang auch an die homöopathische Idee der Lebenskraft, dem immateriellen, energetischen Steuerungszentrum des Organismus, welches sämtliche chemischen und immunologischen Reaktionen erst möglich macht. Damit sollte die Antigen-Antikörper-Theorie als tragende Säule der Immunität endgültig widerlegt sein und der Vergangenheit angehören. Bereits Pasteur schien dies schon geahnt zu haben, hatte er doch damals die Öffentlichkeit bewusst "getäuscht" und mehrfach wissenschaftlichen Betrug begangen, indem er die in Wahrheit weniger überzeugenden Ergebnisse seiner Studien "schönte". Dies konnte allerdings erst 1993 - nach fast 20jähriger wissenschaftlicher Sichtung und Studium von Pasteurs privaten Aufzeichnungen seiner Laborarbeit (ca. 10.000 Seiten) - durch Dr. Gerald L. Geison vom Historischen Institut der Universität Princeton (USA) aufgedeckt werden. Auch Tabellen und graphische Darstellungen der Seuchenverläufe der letzten 150 Jahre schlagen in dieselbe Kerbe und zeigen immer wieder auf, dass Geimpfte sogar häufiger und schwerer erkrankten als Nicht-Geimpfte, was nicht verwunderlich ist, denn das Immunsystem der Geimpften wurde ja "systematisch" zerstört.
Literatur Torsten Engelbrecht "Virus-Wahn. Vogelgrippe (H5N1), SARS, BSE, Hepatitis C, AIDS: Wie die Medizin-Industrie ständig Seuchen erfindet und auf Kosten der Allgemeinheit Milliarden-Profite macht" Emu; 4., überarb. A. 2008; ISBN: 3891891474 Impfen - Völkermord im Dritten Jahrtausend? Mit Beiträgen zur Geschichte und Aufklärung von AIDS, BSE, MKS u. a. Von Karl Krafeld, Stefan Lanka; 3. Aufl. 2003; ISBN: 3937342001 Neukirchen, Heide "Der Pharma-Report. Das große Geschäft mit unserer Gesundheit" 272 Seiten, 2005 Lynne McTaggart „Was Ärzte ihnen nicht erzählen" (Gefahren…), Sensei; ISBN 3932576551 Coleman, Vernon "Wie Sie Ihren Arzt davon abhalten, Sie umzubringen" Kopp Verlag Goris, Eva "Unser kläglich Brot. Gesunde Ernährung kommt nicht aus der Tüte" 303 Seiten; ISBN: 3426274132 Ruesch, Hans "Die Pharma-Story" 2002, ISBN 3-88 72 10 271 (aus Profitgier müssen Menschen und Tiere leiden) Bosch, Andreas "Die Rettungsinsel. Mein Weg durch das Labyrinth" 2003, ISBN 3-8334-0224-5; (Vergiftungen durch Amalgam, Zahnherde; MS ... CFS, MCS; ein Laie beschreibt seinen Leidensweg) Blüchel, Kurt G. „Heilen verboten - töten erlaubt … Gesundheitswesen“ 416 Seiten Blech, Jörg "Die Krankheitserfinder. Wie wir zu Patienten gemacht werden" Fischer, Frankfurt: Braunschweig-Pauli, Dagmar „Die Jod-Lüge“ (krank wegen anorganischem Jod); 256 Seiten Flemmer, Andrea "Die Vitamin-Lüge" 2005; ISBN: 978-3788810207; (kritisch zu Nahrungsergänzungen) Sabersky, Annette / Jörg Zittlau "Die großen Ernährungslügen. Essen mit Nebenwirkungen" Knaur:2007 Die ganze Bücherliste Sie müssen sich selbst ein Urteil bilden - für diese Seite und Homepage wird keine Haftung übernommen!
Verstehen Sie Spaß?
Mir lebn g’fährlich: Das Leben ist – sein mir uns ehrlich, im höchsten Grad lebens´gfährlich. Man lebt ja gern, ist gsund, gottlob, doch allweil mit oan Fuaß im Grob. In jeder Zeitung kannst es lesen: Besonders heikl ist das Essen! Koa Fett von wegen der Kalorien, und auch von wegen des Cholestrin! Koa Schnitzl, - und wegen dem Teergehalt a koa Gselchts, sunst wirst nit alt. Gsünder ist schon Fisch - gebraten nur Obacht geben wegn die Graten! Tschoklad und Zucker ? Streng verpönt, wegn Zuckerkrankheit und die Zähnt! A Leber, die ist gsund - dank Eisen, nur schwer verdaulich – tua guat beißen! Das Trinken ist zwar an sich klass, doch hoch gefährlich und ka Gspaß! Von Wein und Schnaps ist abzuraten, da kriagt ma leicht an Leberschaden, Kaffee, der greift den Magen an, auf Tee man sehr schlecht schlafen kann. Wannst Milch trinkst, bist aa bald a Leich, da kriegst die Maul und Klauenseuch.. Am besten pfeifst auf Speis und Trank, s´gibt andere Freuden, Gott sei Dank. Das Fernsehen schadet meist dem Hirn, viel besser wär´, man ging spaziern. Spazieren gehn? Wo? Des ist die Frag! Der Großstadtlärm, der is a Plag und dann der schreckliche Verkehr, der schad't den armen Nerven sehr. Im Wald wär´s still, doch gibt’s dort Zecken, wer will schon an am Zeck verrecken? Bloßfüßig auf der Wiesen gehen, im feuchten Gras, is wunderschön bis auf den Fußpilz, der dort lauert und lästig ist und sehr lang dauert. Beim Wintersport, da brichst dir was, beim Schwimmen ist das Wasser naß, auch sauber nit, - lauter Bazillen,- die schleichen sich dann ein im stillen! Schön langsam wird an jeden klar, es lauert überall Gefahr. Die Menschen, aa die kerngesunden, sein stets mit Lebens´gfahr verbunden. Sogar das Küssen, wanns d´mi fragst, laß sein, weil’s d´alles übertragst. Zum Atmen kriegst a koa Erlaubnis, weil doch die ganze Luft voll Staub is! An allem wird a´m die Freud verdorben, am gsünd'sten wärs, ma wär scho gstorbn.
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