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   Eiweiß = Grundbaustein von Mensch und Tier
Der Mensch ist ein Eiweißorganismus
(Aus Schaub "Die Krankheitsfalle" Seite 94 f):

     "Auf der einen Seite braucht der Körper Energie, um zu arbeiten, Wärme herzustellen und zu denken, auf der anderen Seite muss sich unser Organismus täglich erneuern. Jeden Tag gehen Millionen von Körperzellen zugrunde, und die müssen ersetzt werden. Unsere Zellen bestehen zur Hauptsache aus Eiweiß, auch als Proteine bezeichnet (protos = das Erste, Wichtigste). Alle Organe im Menschen sind aus Eiweiß zusammengesetzt: Muskeln, Sehnen, Bänder, die Leber, die Nieren, das Hirn... Einfach alles, sogar die Haare und Nägel oder die Haut bestehen aus Eiweiß. Und diese wachsen jeden Tag und müssen jeden Tag erneuert werden. Der menschliche Organismus ist wohl in der Lage, aus allem Energie herzustellen: aus Kohlenhydraten, aus Eiweiß und Fett. Er kann jedoch nur aus Eiweißverbindungen körpereigene Proteine produzieren, und die müssen von außen zugeführt werden (die essentiellen Aminosäuren). Er kann wohl einen gewissen Anteil von Proteinen, die im Organismus abgebaut werden, wiederverwerten. Er kann jedoch kein Eiweiß aus Fett und auch nicht aus Kohlenhydraten herstellen. Deswegen ist eine ausreichende Versorgung mit Eiweiß (=Aminosäuren) für den Menschen existentiell und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Viel wichtiger als Kohlenhydrate. Ehrensperger: "Der Mensch kann theoretisch sogar ohne Kohlenhydrate auskommen; aber nicht ohne Eiweiß und Fett." 
       Ohne Eiweißzufuhr - und zwar tierisches Eiweiß - kann der Mensch langfristig nicht überleben (deshalb ist es sehr schwer für Vegetarier auf Dauer die Gesundheit zu erhalten und gesunde Kinder zu gebären). Den traurigen Beweis lieferte der kleine Bub Crown Shakur aus Washington. Er wurde gerade mal sechs Wochen alt, als er an
Unterernährung starb. Seine Eltern hatten ihn vegan, also ohne jegliches tierisches oder menschliches Eiweiß (Muttermilch) ernährt. Der Körper des Babys war so ausgemergelt, dass die Ärzte durch die Haut die Knochen zählen konnten. Er verhungerte bei täglichem Essen.  (Anmerkung: Pflanzen bieten nur eine minderwertige Eiweißversorgung - in der Menge, wie in der Qualität: Bei jeder Pflanze fehlt irgendeine der 20 Aminosäuren, dieses Manko kann nur durch gleichzeitigen Verzehr anderer Pflanzen ausgeglichen werden.)

     Es ist schon erstaunlich, dass die Ernährungswissenschaft die Menschen vor zu viel tierischem Eiweiß warnt, weil dieses angeblich ungesund sei. Dann wäre eine vegetarische Lebensform Garant für beste Gesundheit. Dann hätten Völker, die sich fast ausschließlich von Fleisch ernähren, einen katastrophalen Gesundheitszustand. Dann wären vegetarische Lebensformen auf der ganzen Welt verbreitet, weil sie einen Überlebensvorteil bieten. In irgendeinem Kulturkreis hätte sich der Vegetarismus durchgesetzt, weil er gesünder ist. Die Nachforschungen von Loren Cordain von der Colorado State University ergaben jedoch das pure Gegenteil:
      Von 229 zeitgenössischen Naturvölkern ernährt sich kein einziges vegetarisch.
Der Anteil tierischer Kalorien lag und liegt bei den meisten der untersuchten Populationen bei über 50% der Nahrungskalorien. Vor allem bei den Völkern, die jenseits des 40. Breitengrades leben. Die offiziellen Empfehlungen in der Schweiz und Deutschland sind 30%, der Fettanteil der untersuchten Völker liegt zwischen 28 und 58 Prozent der Nahrungsmenge. Und dies, ohne dass sie unsere Wohlstandskrankheiten bekommen würden. Im Gegenteil: Ganze Völkerstämme wie die Samburu, Massai, Inuit, Samen (Lappen), Nenzen, Chanten, Ostjaken, Nanuks ernähren sich nahezu ausschließlich von von Fleisch oder Fisch (mit hohem Anteil an tierischen Fetten), und in Afrika, wo Viehzucht betrieben wird, leben sie von Ziegenmilch gemischt mit Rinderblut. Keine der gefürchteten Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck oder Fettleibigkeit ist bei ihnen zu finden. Im Gegenteil: Es sind schön gewachsene Menschen mit einer außerordentlichen körperlichen Leistungs- und Widerstandsfähigkeit. Diese Befunde sprechen doch sehr stark dagegen, dass ein hoher Anteil tierischer Nahrung dem Menschen schadet. Und jetzt stehen Sie bitte auf und gehen zu einem Spiegel. Lächeln Sie! Was sehen Sie an sich selbst? Genau vier obere Schneidezähne und die Eckzähne. Die sind etwas größer, länger und spitzer als alle anderen. Das sind Reißzähne und die sind nicht gemacht, um ins Gras zu beißen".

      Fett macht schlank

Die Annahme, unsere Nahrungsfette seien für Übergewicht verantwortlich, ist falsch und durch namhafte Wissenschaftler experimentell widerlegt. So haben Prof. Wieland in München sowie Prof. Huth und Dr. Kaspar an der Universität Giessen in Tierversuchen und beim Menschen - insbesondere fettsüchtigen Patienten - den Beweis erbracht, dass sogar bei übermäßiger Fettzufuhr kein Gewichtsanstieg, sondern eine Gewichtsabnahme zu verzeichnen ist, wenn Kohlenhydrate gemieden werden.

Auch wir (Schaub-Kost) konstatieren bei unserer ausreichend fetthaltigen, aber kohlenhydratarmen Ernährung immer eine Regulierung des Körpergewichts. Bei Einhaltung der Anweisungen verlieren Übergewichtige innerhalb eines Jahres 15 bis 25 Kilo und können ihr neues Gewicht auch problemlos halten. Die unerwünschte und unästhetische Zellulitis an Schenkeln, Hüften und Oberarmen verschwindet. Wenn der Organismus die für die Lebensfunktionen und für die Arbeitsleistung erforderlichen Kalorien in Form von Fett und Eiweiß statt als Kohlenhydrate zugeführt bekommt, ergibt sich offensichtlich eine andere Stoffwechselsituation.

       Eiweiße machen satt
Proteine machen satt, weil ihre ausreichende Zufuhr für uns lebenswichtig ist. Im Jahr 2005 wurde nun auch der Mechanismus des Sattwerdens geklärt. Im Tierexperiment und auch aus Untersuchungen mit Menschen ist spätestens seither bekannt, dass sowohl die Wahl der Nahrung als auch bei der Entscheidung, wie viel verzehrt wird, eine angemessene Versorgung mit Proteinen als Maßstab im Mittelpunkt steht - es wird so lange gegessen, bis eine bestimmte Proteinmenge aufgenommen worden ist (Anmerkung: Eiweiß sättigt, Kohlenhydrate machen hungrig).
    
Dies erklärt, warum das Schaub Gesundsystem funktioniert und man dabei Gewicht verliert. Jetzt hat ein internationales Forscherteam gezeigt, dass ein Sättigungshormon namens PYY als Antwort auf Proteinzufuhr den Hunger drosselt. PYY wird nach der Mahlzeit im Darm produziert und ins Blut ausgeschüttet.

     Im Rahmen der Studie bekamen die Versuchspersonen eine Mahlzeit, die entweder viel Protein, viel Fett oder viele Kohlenhydrate enthielt, die in der Mahlzeit enthaltene Kalorienmenge war jedoch immer gleich. Anschließend wurden die Probanden nach dem Grad ihrer Sättigung befragt. Jene Studienteilnehmer, die die proteinreiche Mahlzeit erhalten hatten, berichteten dabei von der deutlichsten Sättigung. Bei ihnen stieg auch die Menge PYY im Blut nach der Mahlzeit am stärksten an.
Diese Arbeit bietet die Erklärung, warum Menschen bei der "Schaub Kost" das Gewicht reduzieren. Eiweiß ist für unseren Körper derart wichtig, dass dieser so lange Hunger signalisiert, bis der Bedarf gedeckt ist. Unser Essenstrieb ist sehr stark… (Bis hierher aus: Stefan Schaub "Die Krankheitsfalle" Seite 94)

    Diesen Text als pdf:
 eiweiss_wichtig.pdf       mehr über Eiweiß: gesund8.htm 

Nach Prof. Birkenmeier (Leipziger Biochemiker), brauchen wir die KH der Agrarrevolution eigentlich gar nicht, wohl aber Eiweiß und Fett. Der Ackerbau ist uns zum Verhängnis geworden. Getreidenahrung ist aus der Not und nur für die Not am Ende der Steinzeit  "erfunden" worden. Durch das lagerfähige Getreide (Brot) wurden Städte und die Entwicklung der Kultur ermöglicht, aber auf Kosten der Gesundheit (Dr. W. Lutz).
      Vegetarier herhören:
Die Fleisch-Kost übersäuert dich nicht, WENN du die Kohlenhydrate streng reduzierst.
Meide jede Art Getreide (Weizen, Roggen, Dinkel...).
 "Erhöhte Harnsäurewerte und Gicht verschwinden durch Meiden der Kohlenhydrate" (Lutz16, Seite 137-138)

       Wertvolle Bücher:

Schaub, Stefan „Die Krankheitsfalle. Wie Sie sich befreien und wieder gesund werden“ 2009; 184 Seiten; ISBN: 978-3-907547120 Schaub-Institut  Bei der "Schaub-Kost" werden die KOHLENHYDRATE und SÄUREN reduziert.
Schaub, Milly „Das Schaub-Kochbuch“
Viele Rezepte und Bilder http://josef-stocker.de/schaubta.pdf 

Lutz, Dr. med. Wolfgang „Leben ohne Brot. Grundlagen der kohlenhydratarmen Ernährung“ 16. Auflage 2007; ISBN: 978-3887601003. 259 Seiten; Siehe Lutz16, Seite 137-138: Erhöhte Harnsäurewerte und Gicht verschwinden durch Meiden der KH 

Worm, Dr. Nicolai „Syndrom X oder: Ein Mammut auf den Teller. Mit Steinzeitdiät aus der Wohlstandsfalle" Das metabolische Syndrom! 7. überarbeitete Auflage: 2008; 280 Seiten; ISBN: 978-3927372238 (Pflichtlektüre; Wissenschaftlich klar gegen Vegetarismus. LOGI-Methode)  Lexikon Wikipedia

Gonder, Ulrike / N. Worm "Mehr Fett! - Warum wir mehr Fett brauchen, um gesund und schlank zu sein" Systemed Verlag: 2010; 224 Seiten; ISBN: 978-3927372542 Seit die Menschheit kollektiv Fett spart, ist die Zahl der Übergewichtigen und der Typ-2-Diabetiker angestiegen: Nicht die Fette, sondern die Kohlenhydrate sind unser Feind!

Worm, Nicolai "Die Schlafmangel-Fett-Falle: ... wie Sie trotzdem gesund und schlank bleiben" 160 Seiten, Systemed: 2011; ISBN: 978-3927372948

Worm, Dr. Nicolai "Glücklich und schlank. Mit viel Eiweiß und dem richtigen Fett. Das komplette LOGI-Basiswissen" viele Rezepte; 176 Seiten; 8. erw. Auflage 2009; ISBN: 978-3-927372-26-9 (hat etwas zu viel Vollkorn, Hülsenfrüchte...)

Coy, Johannes "Die 8 Anti-Krebs-Regeln: Gesund im Einklang mit unseren steinzeitlichen Genen" 192 Seiten; GRÄFE UND UNZER: Februar 2011; ISBN: 978-3833821349 (Meide möglichst die Kohlenhydrate)

Bien, Ursula "Das Bi(e)näre System. Intelligentes Gewichtsmanagement" 394 Seiten; 2008; ISBN: 978-3-940459-69-5. (Sehr gut über Low-Carb; sie bevorzugt die LOGI-Methode >>Lexikon Wikipedia )

Funfack, Wolf "Metabolic Balance - Das Stoffwechselprogramm. Das Standardwerk zur individuellen Stoffwechsel-Umstellung" 304 Seiten; Südwest Verlag: 2010; ISBN: 978-3517085609; (Lesenswert)

Schütz, Jutta "Essen wir zu viele Kohlenhydrate?" 92 Seiten; 2009; ISBN: 978-38391-27032 Für Laien.
Schütz, Jutta "Ich war einmal Diabetiker. Meine... Erfahrungen" 2010; 63 Seiten; 978-3-868 503 722

Prinzhausen, Jan "LOGI und Low Carb in der Sporternährung. Glykämischer Index und Glykämische Last - Einfluss auf Gesundheit und körperliche Leistungsfähigkeit" 3. Aufl. 2008, 158 Seiten; 978-3-927 372-306

Cordain, Dr. Loren "Das GETREIDE - zweischneidiges Schwert der Menschheit. Unser täglich’ Brot macht satt, aber krank; Ernährung mit Getreideprodukten kann die Gesundheit ruinieren; Vitamin- & Mineralstoffmängel, Störungen im Fettstoffwechsel, Autoimmunkrankheiten & Allergien, Schizophrenie & neurologische Störungen, Koronare Herzerkrankungen & Krebs, Osteoporose & Karies" 2004; ISBN: 978-3929002355 

Kwasniewski, Jan "Optimal essen" (kohlenhydratarm wie Lutz! und leichter zum Lesen  http://www.wgp.com.pl/?id_j=de 
Kwasniewski "Optimal Nutrition"
176 Seiten; und: "Homo Optimus" 376 Seiten.  http://www.ketarier.de/ 

Cleave T. L. „Krank durch Zucker und Mehl“ Hopferau: 1983. ISBN: 3-922434-05-3. Die Statistiken von Cleave bewiesen schon damals (1983), dass ab dem Zeitpunkt der Einführung von Zucker und Weißmehl bei unberührten Volksstämmen unsere Zivilisations-Krankheiten auftauchen. Ursache: zu viele Kohlenhydrate, Getreide, Zucker! Zu wenig Eiweißanteil bei Mehl und Reis. Getreide ist keine Frischkost!

Walle, Dr. Hardy "Leicht abnehmen! Geheimrezept Eiweiß. So werden Sie die Pfunde sicher los! Gewicht verlieren mit Eiweiß und Formula Mahlzeiten. Gesund und schlank auf Dauer mit LOGI" Eiweißunterstütztes Fasten. 2008; ISBN: 978-3-927372-39-9 www.systemed.de  ISBN: 978-3-927 372 399 

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