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Eiweiß
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Grundbaustein von Mensch und Tier
"Auf der einen Seite braucht der Körper Energie, um zu arbeiten, Wärme
herzustellen und zu denken, auf der anderen Seite muss sich unser
Organismus täglich erneuern. Jeden Tag gehen Millionen von Körperzellen
zugrunde, und die müssen ersetzt werden. Unsere
Zellen
bestehen zur Hauptsache aus Eiweiß, auch als Proteine bezeichnet (protos
= das Erste, Wichtigste). Alle Organe im Menschen sind aus Eiweiß
zusammengesetzt: Muskeln, Sehnen, Bänder, die Leber, die Nieren, das
Hirn... Einfach alles, sogar die Haare und Nägel oder die Haut bestehen
aus Eiweiß. Und diese wachsen jeden Tag und müssen jeden Tag erneuert
werden. Der menschliche Organismus ist wohl in der Lage, aus allem
Energie herzustellen: aus Kohlenhydraten, aus Eiweiß und Fett.
Er kann
jedoch nur aus Eiweißverbindungen körpereigene Proteine produzieren, und
die müssen von außen zugeführt werden (die essentiellen Aminosäuren).
Er kann wohl einen gewissen Anteil von Proteinen, die im Organismus
abgebaut werden, wiederverwerten. Er kann jedoch kein Eiweiß aus Fett und
auch nicht aus Kohlenhydraten herstellen. Deswegen ist eine
ausreichende Versorgung mit Eiweiß (=Aminosäuren) für
den Menschen existentiell und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.
Viel wichtiger als Kohlenhydrate. Ehrensperger: "Der Mensch
kann theoretisch sogar ohne Kohlenhydrate auskommen; aber nicht ohne
Eiweiß und Fett."
Es ist schon erstaunlich, dass die Ernährungswissenschaft die Menschen
vor zu viel tierischem Eiweiß warnt, weil dieses angeblich ungesund sei.
Dann wäre eine vegetarische Lebensform Garant für beste
Gesundheit. Dann hätten Völker, die sich fast ausschließlich von Fleisch
ernähren, einen katastrophalen Gesundheitszustand. Dann wären
vegetarische Lebensformen auf der ganzen Welt verbreitet, weil sie einen
Überlebensvorteil bieten. In irgendeinem Kulturkreis hätte sich der
Vegetarismus durchgesetzt, weil er gesünder ist. Die Nachforschungen von
Loren Cordain von der Colorado State University ergaben jedoch das
pure Gegenteil: Fett macht schlank Die Annahme, unsere Nahrungsfette seien für Übergewicht verantwortlich, ist falsch und durch namhafte Wissenschaftler experimentell widerlegt. So haben Prof. Wieland in München sowie Prof. Huth und Dr. Kaspar an der Universität Giessen in Tierversuchen und beim Menschen - insbesondere fettsüchtigen Patienten - den Beweis erbracht, dass sogar bei übermäßiger Fettzufuhr kein Gewichtsanstieg, sondern eine Gewichtsabnahme zu verzeichnen ist, wenn Kohlenhydrate gemieden werden. Auch wir (Schaub-Kost) konstatieren bei unserer ausreichend fetthaltigen, aber kohlenhydratarmen Ernährung immer eine Regulierung des Körpergewichts. Bei Einhaltung der Anweisungen verlieren Übergewichtige innerhalb eines Jahres 15 bis 25 Kilo und können ihr neues Gewicht auch problemlos halten. Die unerwünschte und unästhetische Zellulitis an Schenkeln, Hüften und Oberarmen verschwindet. Wenn der Organismus die für die Lebensfunktionen und für die Arbeitsleistung erforderlichen Kalorien in Form von Fett und Eiweiß statt als Kohlenhydrate zugeführt bekommt, ergibt sich offensichtlich eine andere Stoffwechselsituation.
Eiweiße machen satt
Im Rahmen der Studie bekamen die Versuchspersonen eine Mahlzeit, die
entweder viel Protein, viel Fett oder viele Kohlenhydrate enthielt, die
in der Mahlzeit enthaltene Kalorienmenge war jedoch immer gleich.
Anschließend wurden die Probanden nach dem Grad ihrer Sättigung befragt.
Jene Studienteilnehmer, die die proteinreiche Mahlzeit erhalten hatten,
berichteten dabei von der deutlichsten Sättigung. Bei ihnen stieg auch
die Menge PYY im Blut nach der Mahlzeit am stärksten an.
Nach
Prof. Birkenmeier (Leipziger Biochemiker), brauchen wir die KH der
Agrarrevolution eigentlich gar nicht, wohl aber Eiweiß und Fett. Der
Ackerbau ist uns zum Verhängnis geworden. Getreidenahrung ist aus der
Not und nur für die Not am Ende der Steinzeit "erfunden" worden.
Durch das lagerfähige Getreide (Brot) wurden Städte und die Entwicklung
der Kultur ermöglicht, aber auf Kosten der Gesundheit (Dr. W.
Lutz). Wertvolle Bücher:
Schaub, Stefan „Die Krankheitsfalle. Wie Sie sich
befreien und wieder gesund werden“ 2009;
184 Seiten; ISBN: 978-3-907547120
Schaub-Institut
Bei
der "Schaub-Kost" werden die
KOHLENHYDRATE und SÄUREN reduziert. Lutz, Dr. med. Wolfgang „Leben ohne Brot. Grundlagen der kohlenhydratarmen Ernährung“ 16. Auflage 2007; ISBN: 978-3887601003. 259 Seiten; Siehe Lutz16, Seite 137-138: Erhöhte Harnsäurewerte und Gicht verschwinden durch Meiden der KH Worm, Dr. Nicolai „Syndrom X oder: Ein Mammut auf den Teller. Mit Steinzeitdiät aus der Wohlstandsfalle" Das metabolische Syndrom! 7. überarbeitete Auflage: 2008; 280 Seiten; ISBN: 978-3927372238 (Pflichtlektüre; Wissenschaftlich klar gegen Vegetarismus. LOGI-Methode) Lexikon Wikipedia Gonder, Ulrike / N. Worm "Mehr Fett! - Warum wir mehr Fett brauchen, um gesund und schlank zu sein" Systemed Verlag: 2010; 224 Seiten; ISBN: 978-3927372542 Seit die Menschheit kollektiv Fett spart, ist die Zahl der Übergewichtigen und der Typ-2-Diabetiker angestiegen: Nicht die Fette, sondern die Kohlenhydrate sind unser Feind! Worm, Nicolai "Die Schlafmangel-Fett-Falle: ... wie Sie trotzdem gesund und schlank bleiben" 160 Seiten, Systemed: 2011; ISBN: 978-3927372948 Worm, Dr. Nicolai "Glücklich und schlank. Mit viel Eiweiß und dem richtigen Fett. Das komplette LOGI-Basiswissen" viele Rezepte; 176 Seiten; 8. erw. Auflage 2009; ISBN: 978-3-927372-26-9 (hat etwas zu viel Vollkorn, Hülsenfrüchte...) Coy, Johannes "Die 8 Anti-Krebs-Regeln: Gesund im Einklang mit unseren steinzeitlichen Genen" 192 Seiten; GRÄFE UND UNZER: Februar 2011; ISBN: 978-3833821349 (Meide möglichst die Kohlenhydrate) Bien, Ursula "Das Bi(e)näre System. Intelligentes Gewichtsmanagement" 394 Seiten; 2008; ISBN: 978-3-940459-69-5. (Sehr gut über Low-Carb; sie bevorzugt die LOGI-Methode >>Lexikon Wikipedia ) Funfack, Wolf "Metabolic Balance - Das Stoffwechselprogramm. Das Standardwerk zur individuellen Stoffwechsel-Umstellung" 304 Seiten; Südwest Verlag: 2010; ISBN: 978-3517085609; (Lesenswert)
Schütz,
Jutta "Essen wir zu viele Kohlenhydrate?"
92 Seiten; 2009; ISBN: 978-38391-27032
Für
Laien. Prinzhausen, Jan "LOGI und Low Carb in der Sporternährung. Glykämischer Index und Glykämische Last - Einfluss auf Gesundheit und körperliche Leistungsfähigkeit" 3. Aufl. 2008, 158 Seiten; 978-3-927 372-306 Cordain, Dr. Loren "Das GETREIDE - zweischneidiges Schwert der Menschheit. Unser täglich’ Brot macht satt, aber krank; Ernährung mit Getreideprodukten kann die Gesundheit ruinieren; Vitamin- & Mineralstoffmängel, Störungen im Fettstoffwechsel, Autoimmunkrankheiten & Allergien, Schizophrenie & neurologische Störungen, Koronare Herzerkrankungen & Krebs, Osteoporose & Karies" 2004; ISBN: 978-3929002355
Kwasniewski,
Jan "Optimal essen"
(kohlenhydratarm wie Lutz!
und leichter zum Lesen)
http://www.wgp.com.pl/?id_j=de
Cleave T. L. „Krank durch Zucker und Mehl“ Hopferau: 1983. ISBN: 3-922434-05-3. Die Statistiken von Cleave bewiesen schon damals (1983), dass ab dem Zeitpunkt der Einführung von Zucker und Weißmehl bei unberührten Volksstämmen unsere Zivilisations-Krankheiten auftauchen. Ursache: zu viele Kohlenhydrate, Getreide, Zucker! Zu wenig Eiweißanteil bei Mehl und Reis. Getreide ist keine Frischkost! Walle, Dr. Hardy "Leicht abnehmen! Geheimrezept Eiweiß. So werden Sie die Pfunde sicher los! Gewicht verlieren mit Eiweiß und Formula Mahlzeiten. Gesund und schlank auf Dauer mit LOGI" Eiweißunterstütztes Fasten. 2008; ISBN: 978-3-927372-39-9 www.systemed.de ISBN: 978-3-927 372 399 |
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