|
Welcher
Stoffwechsel-Typ bist du? Eine Ernährung, die dir gut tut, kann einem anderen schaden! Es gibt unterschiedliche Stoffwechsel-Typen. Wir haben alle noch einen Stoffwechsel des Steinzeit-Jägers, der sich über zwei Millionen Jahre lang herausgebildet hat, du brauchst auf jeden Fall weniger Kohlenhydrate (Stärkemehle, Zerealien). Der Steinzeit-Jäger lebte fast nur von frischem Fleisch und vor allem dem Fett der Tiere. Freilaufende Tiere haben ein viel besseres Fett (mit ungesättigten Fettsäuren!!), als im Stall gemästete Tiere (Worm "Syndrom X" - das Metabolische Syndrom). Der Stoffwechsel des Steinzeit-Jägers hat sich in einer Million Jahre Eiszeit herausgebildet, als es noch keinen Ackerbau und keine Haustiere (Milch) gab. Über 1 Million Jahre lang lebten unsere Vorfahren auf der nördlichen Halbkugel nur von der frischen Jagdbeute und etwas Beeren, Wurzelgemüse... http://www.paleofood.de/ Eine Fett-Eiweißkost sättigt früher, führt nicht zu Fressattacken und hilft eher zu gesunder Schlankheit, als jede Weight-Watchers-Diät mit ihrem Kalorienzählen.
Hab' keine Angst vor tierischen Fetten:
Bisher versuchte man eine
für alle Menschen gleich geltende Idealdiät zu finden: So bastelt man immer noch an einer besseren "Ernährungspyramide" (unter dem hemmenden Einfluss der Pharma- und Getreide-Lobby) und kommt doch zu keiner für alle gesunden Ernährung. "Die eine gesunde" Diät kann es nie geben. Der Vegetarier David Wolfe empfiehlt, beispielsweise 33:33:33 Kohlenhydrate/Eiweiß/Fett, dabei bekommt der eine zu viel Eiweiß und der andere zu viele Kohlenhydrate, was sich auf die Leistungsfähigkeit enorm auswirkt.
Der
"Verbrennungsmotor" Mensch läuft bei falscher Mischung der
Grundnahrungsstoffe nicht optimal, er verrußt und zündet nicht richtig.
Du brauchst die richtige Mischung für deinen persönlichen Stoffwechsel,
den du für dich herausfinden musst. Ein anderer Vergleich: Es gibt
Holzöfen und Ölöfen: das schnell brennende Holz schadet einem Ölofen. Für das
nötige Gleichgewicht in den homöostatischen Regulationssystemen des Menschen gibt es
einiges zu beachten.
Was einem Menschen wunderbar
hilft, Dr. med. Bodo Köhler ist gegen dogmatisch fix definierte Diäten! (130). Die Stoffwechsellage des Menschen wechselt laufend zwischen anabol und katabol (aufbauend und abbauend) - eine Diät muss an den jeweiligen Menschen in der jeweiligen Situation je verschieden angepasst werden (Köhler "Grundlagen des Lebens. Stoffwechsel und Ernährung. Leitfaden für eine lebenskonforme Medizin"). Weitere Themen dieses Buches: Regulationsstörungen, Kohlenhydratabusus, hoch ungesättigte Fettsäuren, ...
Andere Stimmen zum Thema Typen oder typgerechte Ernährung:
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich mit einer Stärkearmen aber Fettreichen Diät, Fett abbauen kann und gesünder lebe? Wem hilft eine ketogene oder anabole oder metabole Diät a la Steinzeit? Die Wahrscheinlichkeit, dass sie auf die ketogene Diät (mit ganz wenig Kohlenhydraten) mit besserer Gesundheit reagieren liegt bei ungefähr 80 %.
Dieser Aussage beruht auf der Tatsache,
dass sich nur manche (20% ?) Menschen im Laufe der evolutionären Entwicklung vom Jäger
und Fleischesser (der viel tierisches Fett und Eiweiß in den Eiszeiten
aß) zum Ackerbauer und damit
zu einem eher an KH angepassten Stoffwechsel-Typ gewandelt
haben.
Diejenigen, die von der Wiege der Menschheit in Ostafrika in nördliche Klimazonen zogen, mussten sich, besonders in den langen Eiszeiten, an eine Fleisch- und Fett- reichere Ernährung anpassen (Eskimos sind gut adaptiert, und gesünder als wir, so lange sie nichts von Mehl, Getreide, Zucker, bekommen). Diejenigen, die in tropische Klimazonen abwanderten, mussten mit einer Ernährung überleben lernen, die wesentlich mehr Früchte und Gemüse enthielt, und weniger Fett und tierisches Eiweiß... Es ist wirklich ein Unterschied, in welcher Klimazone eine Rasse lebt! In nördlichen, kalten Gegenden braucht der Mensch mehr Fett - was ihm in Tropengegenden nicht nützlich ist, dort lebt er besser von (kühlendem) Obst, Wurzelgemüse und ... Inzwischen ist es aber durch neue Wanderbewegungen der letzten 2000 Jahre zu starken Vermischungen gekommen, besonders auch in Europa und den USA. Unsere genetischen Bedürfnisse sind nicht mehr so klar wie früher. Trotzdem müssen auch wir uns nach dem eigenen Typ entsprechend ernähren, um aus unseren zellulären Stoffwechselprozessen ein Optimum an Energie zu gewinnen.
Anmerkung:
Stocker ist skeptisch bei der Metabolic-Typ-Bestimmung und bei dem
Ausfüllen solcher Tabellen wie bei Metabolic-Typing.
Viele halten sich dann für einen
"Kohlenhydrattyp" obwohl sie es nicht sind. Wir sind seit
Kindheit stark von unserem Umfeld mit Nahrungstabus und falschen
Meinungen geprägt. Bei vielen Familien sind bestimmte Krankheiten NICHT vererbt
oder genetisch bedingt,
sondern sie sind durch die Nahrung bedingt: es übertragen sich die gleichen falschen Koch- und Essgewohnheiten von
Mutter zu Tochter, von
Generation zu Generation: zu viele Kohlenhydrate, zu viel Brot, Getreide,
Nudeln,
erhitzte Stärke und
Milchprodukte...).
Bücher zu Typgerechter Ernährung Köhler, Dr. med. Bodo "Grundlagen des Lebens. Stoffwechsel und Ernährung. Leitfaden für eine lebenskonforme Medizin" 2001; ISBN: 978-3899061765, 206 Seiten, 17x22 cm (tiefgründig über Regulationsstörungen. Gegen starre Diäten: anabole + katabole Stoffwechsellage müssen jeweils mit einbezogen werden. Die Wichtigkeit von Omega-3-Fettsäuren; Eine Ehrung für Prof. Johanna Budwig, Prof. J. Schole; Prof. Max Lüscher…) Wolcott, William "Essen, was mein Körper braucht: Die passende Ernährung für jeden Stoffwechseltyp" VAK-Verlag 2002; ISBN 3-935767-08-0; (Original: „The metabolic typing diet“); www.ernaehrungstyp.com; Dr.Kristal: www.bloodph.com Prinzhausen, Jan „Arbeitsbuch Abnehmen. Ernährungsformen für verschiedene Stoffwechseltypen." akademos-verlag, Hamburg: 2003; 3-934410-502; 192 Seiten; über ketogene Diäten und Ernährungsformen! www.ketofood.de Prinzhausen, Jan „Strategien der Leistungsernährung für Sportler. Ein Handbuch unter Einbezug der Stoffwechseltypisierung“ www.akademos-verlag.de Hamburg: 2003. ISBN: 3-934410-44-8 Funfack, Dr. med. Wolf „Metabolic Balance. Die Diät“ Südwest, München: 2005 (zu sehr nach GLYX) Gittleman, Ann Louise "Ernährung nach dem Stoffwechseltyp" TB; Windpferd, 2. Aufl. 2003; 3-89385-424-X (eine überzeugte praktizierende Vegetarierin wurde durch Krankheit hin zu Metabolic Typing Diet bekehrt) Sears, Barry "Das Optimum. Die Sears-Diät" Ullstein TB, 5. Auflage 2003, ISBN 3-548-36599-X ("The Zone");
Sears "Das Optimum. Rezeptbuch" TB, 416
Seiten, Econ 71010 (sehr lesenswerte Einleitung: Seite 12 bis 82,
Hormone regeln die Verbrennung, die optimale Mischung bei den Mahlzeiten
muss man finden); Jetter, Marion "3 Typen-Diät. Das individuelle Abnehmprogramm. Stoffwechsel-Typ" www.knaur-ratgeber.de
Kristal, Harold J. "The Nutrition Solution. A guide to your
metabolic type" Berkeley: 2003
Dr. Andreas Moritz ist total gegen die Blutgruppen-Diät (Seite 179:) "Timeless Secrets of Health & Rejuvenation. The Natural Healing Power That Lies Dormant Within You. Breakthrough Medicine for the 21st Century" 5/2009; 520 Seiten; ISBN: 978-0-979 2757-5-3 )
D'Adamo, Peter "4
Blutgruppen. Vier Strategien für ein gesundes Leben"
roter Einband; ISBN: 978-349204 1188
Worm, Dr. Nicolai „Syndrom X oder: Ein Mammut auf den Teller. Mit Steinzeitdiät aus der Wohlstandsfalle" Das metabolische Syndrom! 7. überarbeitete Auflage: 2008; 280 Seiten; ISBN: 978-3927372238 (Pflichtlektüre; Wissenschaftlich klar gegen Vegetarismus. LOGI-Methode geht nach GLYX und glykämische Last) Die LOGI-Methode in: Lexikon Wikipedia Cordain, Dr. Loren "Das GETREIDE - zweischneidiges Schwert der Menschheit. Unser täglich’ Brot macht satt, aber krank; Ernährung mit Getreideprodukten kann die Gesundheit ruinieren; Vitamin- & Mineralstoffmängel, Störungen im Fettstoffwechsel, Hormonhaushalt, Autoimmunkrankheiten & Allergien, Schizophrenie & neurologische Störungen, Herzerkrankungen & Krebs, Osteoporose & Karies" 2004; ISBN: 978-3929002355
Lutz, Dr. med. Wolfgang
„Leben ohne
Brot. Grundlagen der kohlenhydratarmen Ernährung“
16. Auflage 2007;
ISBN: 978-3887601003. 259
Seiten
(Lutz ist Pionier der
Low-Carb-Bewegung)
Schaub, Stefan „Die Krankheitsfalle. Wie Sie sich
befreien und wieder gesund werden“ 2009;
184 Seiten; ISBN: 978-3-907547120
Schaub-Institut.ch
Schaub,
Stefan "Gesunde Nahrung für Kinder und Eltern.
Zappelphilipp, Pummelchen..." Die kohlenhydrat- und säurearme
Ernährung.
(Das Buch ist für jeden
nützlich) 174 Seiten; Pro Salute: 2009;
ISBN: 978-3-907 547 113
Lutz, Dr. med. Wolfgang „Leben
ohne Brot.
Grundlagen der kohlenhydratarmen Ernährung“
16. Auflage 2007;
ISBN: 978-3887601003. 259
Seiten
(Pflichtlektüre; Lutz ist Pionier der
Low-Carb-Bewegung)
Rollinger,
Maria
"Milch besser nicht"
2. aktualisierte Auflage 2007;
ISBN: 978-3-940236-00-5; www.milchlos.de
Bolland, Dr. Axel "Pro Gesundheit - Contra Gluten. Die Bedeutung der Gluten- und Vollkornintoleranz…" 220 Seiten; ISBN: 978-3934672154; 23,8 x 16,6 x 1,8 cm; beachte auch: Nora Kircher "Leben ohne Gluten" 2006
Kwasniewski,
Jan "Optimal essen"
(kohlenhydratarm wie Lutz! und leichter zum Lesen), mail:
h.a.guettner@kabelbw.de Seifert, Dr. Siegfried "Ernährung ... Länger und aktiver leben mit endorphin - bilanzierter ketogener Ernährung" ISBN 3-8311-1267-3; Seifert zeigt Auswege aus Fehlern der Atkins-Diät durch die Endorphin-Bilanz: www.ketarier.de LOW-CARB-HIGH-FAT eine gute Seite: http://www.Lchf.de/ Die Wahrheit über gesättigte Fette (wertvolle Homepage: www.westonaprice.org ) Mersch, Peter "MIGRÄNE. Heilung ist möglich" ISBN: 978-3-8334-4638-2; www.miginfo.de Sehr gute Gegenüberstellung verschiedener Low-Carb-Diäten - Ernährungskrisen des Gehirns müssen vermieden werden! Kopfweh auch durch>> histamin.pdf Densmore, Dr. med. Emmet "Wie die Natur heilt. ... Hauptgründe gegen den Gebrauch von Brot, Zerealien, Hülsenfrüchten, Kartoffeln und allen sonstigen stärkemehlhaltigen Nahrungsmitteln" 534 S.; Leipzig 1893 (!), er empfiehlt Stärkemehllose Nahrung! Das Englischsprachige Original ist noch erhältlich: bei amazon unter: "Englische Bücher" von Haller, Albert "Gefährdete Menschheit. Ursache und Verhütung der Degeneration“ Hyppokrates, 10. Aufl., ISBN: 978-37773-1698-7 (Berichte von Dr. Price: Frische Nahrungsmittel verhüten Degeneration, denaturierte machen krank) Hartenbach, Dr. med. Walter „Die Cholesterinlüge. Das Märchen vom bösen Cholesterin“ 184 Seiten, Herbig; 27. Aufl.: 2008, ISBN: 978-3776622775; 184 Seiten Colpo, Anthony "Der große Cholesterin-Schwindel. Warum alles, was man Ihnen über Cholesterin, Diät und Herzinfarkt erzählt hat, falsch ist!" Kopp-Verlag.de 2009; ISBN: 978-3-938 516 850 Die ganze Bücherliste als pdf-datei
Bei
Gesundheitsproblemen müssen Sie unbedingt zusätzlich Ihren Arzt
konsultieren. |